Jahresabschluss mit Europarekord und deutschen Rekord

Zu Beginn der Weihnachtsferien fand in der Uni-Schwimmhalle Kiel das 40. Internationale Weihnachtsschwimmen des SV Wiking Kiel statt. Über zwei Tage gingen 734 Schwimmer von 68 Vereinen aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, aus der Schweiz, Tschechien und Litauen insgesamt 3686 mal an den Start.

Eine Mammutveranstaltung, bei der ca. 50 Kampfrichter an zwei Beckenrändern für einen reibungslosen Wettkampfbetrieb sorgten. Zehn Schwimmer unserer zwei Leistungsgruppen fuhren nach Kiel, um dort zwischen der internationalen Konkurrenz ihre persönlichen Bestleistungen zu zeigen. Und das gelang jedem von ihnen.

Vorneweg schwamm Barbara, die wieder ein Auge auf einen Rekord warf. Diesmal sind es gleich zwei neue Rekorde geworden:
Über 100 m Freistil knackte sie die 1,00 min- Marke und stellte in 00:59,64 min einen neuen Deutschen Rekord in der Altersklasse 45 auf. Ihre überragende sportliche Leistung zeigte sich dann ebenfalls über 100 m Schmetterling. Hier konnte sie, in der Zeit von 1:06,05 min, einen neuen Europarekord in der Altersklasse 45 aufstellen. So gehen erneut ein Deutscher Rekord und ein Europarekord zu uns in die Kreisstadt.

Wir sagen: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu dieser phänomenalen Leistung.

Aber nicht nur die „alten Hasen“ waren in Bestform. Besondern souverän zeigte sich unsere erst zehnjährige Lena aus der M2. Sie startete das erste Mal auf einem Schwimmwettkampf und behauptete sich zwischen der internationalen Konkurrenz. Der erste Start war fast ein Fehlstart, (besonders Ann-Sophie bibberte und hoffte, dass keine Disqualifikation ausgesprochen wird), aber sie beendete die 200 m Freistil in 02:47,70 min als Dritte. Die erste Medaille für Lena! Aber dabei blieb es nicht. Eine Silbermedaille und ein vierter und zweimal der fünfte Platz sind ein super Start in die Wettkampfzeit!

Für den zweitjüngsten Schwimmer Jannes standen auf diesem Wettkampf zum ersten Mal die 100 m Schmetterling an. Gleich im ersten Lauf ging es an den Start. Die Angst, die Strecke zu schnell anzugehen, war nicht berechtigt. In einer Zeit von 1:32,92 belegte er am Ende Platz 9 in seiner Jahrgangsklasse.

Auch für Gerrit aus der M1 stand eine Strecke zum ersten Mal auf dem Wettkampfprogramm: die 200 m Schmetterling. Die 50 m und 100 m Schmetterling bereits am Samstag und Sonntagvormittag hinter sich gebracht, war diese Strecke erst am Sonntagnachmittag dran. Mit der Zeit von 2:30,86 min schlug er als Zweitschnellster an. Des Weiteren erschwamm sich Gerrit drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille.

Katharina legte ihren Augenmerk auf die Freistilstrecken. Prompt konnte sie über 50 m Freistil, 200 m Freistil und 400 m Freistil die Goldmedaille entgegennehmen. Über 200 m Lagen und 100 m Rücken gelang ihr jeweils der dritte Platz.

Lea startete in ihrer Jahrgangsklasse siebenmal und fand sich in den vorderen Wertungsplätzen wieder: Sie erreichte über 400 m Freistil und 100 m Rücken den ersten Platz, über 100 m Lagen den zweiten Platz, über 100 m Schmetterling, 50 m Freistil und 50 m Schmetterling den dritten Platz und über 100 m Brust den vierten Platz.

Die weiteren Schwimmer der M2 Torge, Timo, Sven-David und Sina konnten alle Bestzeiten schwimmen und sich auch auf den vorderen Wertungsplätzen wiederfinden. Ann-Sophie konnte so eine enorme Leistungssteigerung ihrer Gruppe verzeichnen.

Am Ende fuhren unsere Schwimmer, mit 21 Medaillen wieder nach Hause.

Ein Dank an unsere Trainer Ann-Sophie und Axel, die zwei lange Tage die Schwimmer betreuten. Mit diesem guten Wettkampfergebnis gehen beide Leistungsgruppen in eine kurze Weihnachtspause und starten mit dieser guten Vorbereitung in das neue Jahr, um die Qualifikationszeiten für die SHSV-Meisterschaften und Norddeutschen Meisterschaften zu erreichen.

Zum Jahresende geht ein besonderer Dank an die Kampfrichter. Zum einen an die bereits ausgebildeten Kampfrichter, die immer wieder bereit sind, sich einen Tag an den Beckenrand zustellen. Nur so ist ein reibungsloser Wettkampfablauf möglich. Und ein Dank an die neu ausgebildeten Kampfrichter, die in diesem Jahr ihre Ausbildung beendet haben und ab dem nächsten Jahr mit eingesetzt werden können. Und ein Dank an die Eltern, die immer wieder dafür sorgen, dass Fahrgemeinschaften zu den Wettkämpfen gebildet werden.

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